Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO) ist ein Wettbewerb für junge Mittelschülerinnen und Mittelschüler, die sich in Chemie für mehr als nur den Schulstoff interessieren.
Das Ziel der Olympiaden ist die Herausforderung und Ermutigung wissenschaftlich interessierter und begabter Jugendlicher.
Entstanden ist sie 1968 in der Tschechoslowakei, die den Austausch unter Jugendlichen verschiedener Länder fördern wollte. Diese Idee wurde von der UNESCO unterstützt und die Anzahl der teilnehmenden Länder erhöhte sich von Jahr zu Jahr. An der internationalen Chemie-Olympiade 2005 waren 59 Länder vertreten. Die Schweiz beteiligt sich bereits zum 18. Mal. Sie kann 4 Teilnehmerinnen oder Teilnehmer stellen. Diese werden im Rahmen einer gesamtschweizerischen Ausscheidung, der Schweizer Chemie Olympiade, ermittelt.
Seit 2011 stellt das Fürstentum Liechtenstein eine eigene Delegation. Die Teilnehmer werden durch die SwissChO ermittelt.